Ein Brief von Tom, September 2006: Einige von Euch kamen am späten Donnerstag Abend ins Rickenbacker`s, am 13. Juli. Ich kam auch vorbei, wollte Gay Frazier ein Happy Birthday wünschen, ihr eine Flasche Champagner übergeben und natürlich zu allen dort hi sagen. Hieran erinnere ich mich: Ich wartete in der Schlange auf ein Bier, als mich, plötzlich, eine Dunkelheit überkam. Ich kam erst wieder zu Bewusstsein als ich im St. Gertrauden Krankenhaus ankam (und ein grinsendes Gesicht von Leonard Lott machte sich bekannt!). Ich habe keine Ahnung, was mich getroffen hat. Sie sagten mir im Krankenhaus, dass ich einen weiteren Schlag erlitten hätte. Aber sie machten ein paar Tests, und es scheint, als ob alles wieder normal ist. Nach etwas Ruhe in der Nacht kam ich am nächsten Morgen wieder nach hause. Wichtiger, keine Beeinträchtigung ist geblieben – das Bein und der Arm waren in ihren teilweise geheilten Zuständen, und das Gehirn scheint keinen Schaden genommen zu haben. Der Doktor war über all das sachlich: „Diese Dinge passieren. Du hattest einmal einen Schlaganfall, es kann passieren, dass Du noch einen bekommst.“ Während meiner Auszeit am Boden schien es, als hätte ich einen epileptischen Anfall. Es mag so ausgesehen haben, aber so war es nicht. Ich muss bloß an wirklich heißen Tagen aufpassen … Ich meine, WIRKLICH heißen. Momentan verbringe ich viel Zeit mit Training auf einem Fahrrad. Mit ein wenig Hilfe kann ich aufsteigen und darauf bleiben, 15 oder 20 Runden in meinem Hintergarten auf dem Parkplatz des Quentin Hotel drehen. Die Hilfe, die ich benötige, ist, wie ich meinen rechten Fuß – den lahmen Fuß – auf das Pedal setze. Er passt in eine Art Hülle. Ich kann ihn noch immer nicht bewegen – aber ich hoffe, es zur Weihnachtszeit zu können. In welcher Weise ich mit dem Fahrrad unterwegs sein werde … in der Tat, ich könnte vorbeikommen, um zu sehen, wie es Dir geht. Noch etwas Champagner? Lasst es Euch gutgehen. Ich nehme an, wir sehen uns alle in Templin, ja?! |