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Bericht über das 1. Songwriter Festival
im Rahmen der Popkomm

ein Abend mit "unplugged" Acoustic Songs
am 1. Oktober im Rickenbackers Music Inn.

 

Die Fortsetzung des „Popkomm 1. Songwriter Festivals“ fand am 1. und 2.10.04 im „Rickenbacker's Music-Inn“ in Berlin-Wilmersdorf statt.

 


An diesen beiden Tagen sollten wir dann eine geballte Ladung musikalischen Talents und auch endlich intensiver den weiblichen Part der Songwriter-Szene erleben, denn mit insgesamt 13 schreibenden und ihre Songs performenden Musikerinnen gab es nun „unplugged“-Frauenpower vom Feinsten und dies sichtlich auch zur Freude unserer beiden Gastgeber Tom und Dirk.

Am 1. Oktober wurden zwischen den beiden Sets sogar die Featured Writers gewechselt, so dass eine große musikalische Breite der Songwriter-Szene verdeutlicht werden konnte.

Corinne Douarre (Frankreich) ist eine wahre Chansondichterin, die sich seit etwa 5 Jahren in der Berliner Chansonszene als Musikerin, Texterin und Komponistin einen guten Namen gemacht hat. Mit ihrem zauberhaften, französischen Charme interpretierte sie einige
Chansons ihrer aktuellen CD „Virages“, sehr einfühlsam begleitet von Mark Hausmann.

 

 

 

 


Erfreulicherweise war auch die Berliner Akustik-Gruppierung S.A.M.T. wieder einmal zu Gast. Diese Gruppe findet mit ihren gefühlvollen Balladen stets viel Bewunderung und Applaus. Hier treffen die unverwechselbare Stimme von Pamela Bethke, die von großer Klarheit und Seelentiefe geprägt ist, auf das virtuose Geigenspiel von Nora Bösel sowie auf die präzisen Gitarrengrooves von Arndt Bethke, was stets zu einem wahren Vergnügen wird.

Als Special-Guests vor dem 2. Set des Abends überraschten Paul Brady und Graham Lyle mit je 2 ihrer Hits das Rickenbacker´s Publikum. Diese beiden legendären Songwriter ließen es sich nicht nehmen, kurz vor ihrem Rückflug noch mit diesem musikalischen Highlight den Abend zu verschönen – DANKE für diese Ehrerweisung und das wunderbare Zwischenspiel!

Die junge, sympatische, in Berlin ansässige Amerikanerin McKinley Black (USA) hat sich in den vergangenen Jahren einen festen Platz in der hiesigen Singer/Songwriter-Szene erarbeitet, mit viel Fleiß, hoher Professionalität und einprägsamen Songs, von denen so mancher Hit verdächtig ist. Mit ihrer teils leisen, gefühlvollen bis sehr kräftigen Powerstimme zieht sie die Zuhörer regelrecht in ihren Bann und man wünscht ihr von ganzem Herzen eine erfolgreiche Zukunft.

Eine weitere Überraschung des Abends war Morin Smolé (Russland). Sie wandelte gesanglich mit ihren Songs zwischen Kate Bush und Edith Piaf, aber dies derart selbstbewusst, dass sie sich ihre eigene Identität bewahrte. Mit einem phantastischen Klavierspiel und auch schauspielerischen Fähigkeiten rundete sie ihre einzigartige Performance ab. Eine hoch talentierte, junge Frau, von der man noch viel hören wird.

Timon Hoffmann, der Berliner, der nun in Hamburg lebt, outete sich, doch gern ein „Fischkopp“ sein zu wollen. Dieser neue Song ist wieder einer der Art, wie wir ihn von Timon, als dem wohl derzeit einzigen "Sit Down Comedian", lieben und auch erwarten. Er gab weitere neue Kostproben seines musikalischen und auch komödiantischen Könnens, sehr zur Erheiterung des Publikums, dazu sein Entertainment – er ist eben eine Klasse für sich !

Die Singer/Songwriter, die an diesem Abend auf dem 5. Stuhl für einen Song Platz nahmen, erweiterten die musikalische Vielfalt des Festivals und rundeten den Abend auf wunderbare Weise ab.

Manfred Springer ist ein in Stuttgart lebender Songwriter und Produzent, der sich mit einem
eingängigen Song in Popart vorstellte.

Es war eine Freude, den legendären Beppo Pohlmann von den Gebrüdern Blattschuss mit seinem Hit „Kreuzberger Nächte sind lang“ wieder einmal zu erleben.

Mit Stephanie Forryan kam eine weitere, hoch talentierte, junge Amerikanerin in die Runde, die uns schon mehrfach mit ihren Powersongs erfreute.

Die aus der Schweiz stammende Yvonne Friedli überraschte mit einem phantastischen Song, mit dem sie regelrechte Spannung aufbaute, so dass es ganz still wurde… bis zum tosenden Applaus.


 

Auch die Gruppierung „For P´n G“, hinter der sich Stefanie Saß und Graziella Azad verbergen, bleiben mit ihrem feenhaften Gesang, der exzellenten Klavier- und Violinenbegleitung und dem wohl irischen Musikeinfluss nachhaltig in bester Erinnerung.
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Ein Abend der Superlative ging gegen 1.15 Uhr zu Ende, mit großartigen Talenten, viel Power, einem sehr aufmerksamen, mitgehenden, begeisterten Publikum und wiederum
2 äußerst engagierten, einfühlsamen Gastgebern.


Tom
erzählte uns seine liebenswerte Geschichte über seine „Kleine Welt“, performete gemeinsam mit Pam Bethke (S.A.M.T) den Song „I´m not giving up“ und brillierte wieder einmal mehr mit seinen wunderbaren Gitarrenimprovisationen zu den Songs seiner musikalischen Kollegen.


Dirk
hingegen forderte „Halt nicht an!“ oder klagte „Du hast ´nen Mann“, aber das in seiner
bekannten und beliebten Rock-Chanson-Art, mit Witz, Charme und einem Augenzwinkern.
Und beim gemeinsamen Jammen war er natürlich auch immer dabei.

Abschließend lassen wir das begeisterte Publikum zu diesem Abend sprechen:
"Hi Tom, der Freitag im Rickenbackers war wunderbar ! So viele so gute Leute, Kompliment ! Ein Hochgenuss, voller Überraschungen und Varianten. Weiter so, Mike und Cordi Witte"


Fotos: Mario Koss / Bericht: Gabriele Bohn 2004 )
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zu den Highlights der letzten Monate,
Fotos und Eindrücke von Songwriters-in-the-Round

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